Typologie: Vom Kopf-Blogger zum Profi-Blogger

Je besser sich die Blogger vernetzen, desto mehr können sie voneinander lernen. Weil es aber gar nicht so leicht ist, tragfähige Online-Beziehungen aufzubauen, treffen wir uns einmal im Monat beim Blogger-Stammtisch im Presseclub München. Wir haben meist Podiumsgäste und sprechen mit ihnen über alles, was Blogger wissen müssen, um erfolgreich zu sein. Nach dem Blogger-Stammtisch gehen wir zum Stammtisch in die Kneipe und blödeln auch gern mal herum – und daraus entstand dieser Text zum typischen Werdegang vom Kopfblogger bis zum Profi-Blogger.

>>> von Karin Hertzer

Typologie der Blogger

Weltweit gibt es Millionen von Kopf-Bloggern, die gute Ideen im Kopf haben und etablierten Bloggern kluge Ratschläge geben, aber selbst noch nichts ausprobiert haben.

Hunderttausende von Kopf-Bloggern entwickeln sich zu Baby-Bloggern, die ihre Ideen umsetzen und erstmals spüren, welche Freuden und Tücken das Bloggen mit sich bringt.

Zigtausende von Baby-Bloggern mausern sich zu Teenie-Bloggern. Die meisten geben irgendwann auf.  Nur wenige treten ein zweites Mal als Kopfblogger an.

Tausende von Teenie-Bloggern verstehen sich als Bauch-Blogger, die “nur aus Spaß” in ihrer Freizeit bloggen. Sie bezeichnen sich oft auch als Nix-Blogger, weil sie mit dem Bloggen nix verdienen wollen.

Hunderte von Bauch-Bloggern sowie zig Nix-Blogger überlegen es sich irgendwann anders, weil sie auf dem Blog und mit dem Bloggen zumindest ein bisschen was dazu verdienen wollen.

Wenn Teenie-Blogger, Bauch-Blogger und Nix-Blogger hartnäckig am Ball bleiben, jeden Tag fleißig bloggen, sich mit anderen Bloggern vernetzen und die lukrativen Angebote von Firmen und Agenturen annehmen, können sie sich mit viel Glück als Profi-Blogger etablieren.

Einige Profi-Blogger sind in der heutigen Zeit so erfolgreich, dass sie Job-Blogger werden – sie betreiben das Bloggen als Nebenjob.

Immer wieder mal hört man von so genannten Top-Bloggern, die so genial sein sollen, dass sie tatsächlich vom Bloggen leben können.

Foto: Karin Hertzer

Jetzt bist du dran: Seit wann bloggst du? Wo ordnest du dich in der Typologie der Blogger ein? In welche Richtung möchtest du dich weiter entwickeln?

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